Überzogene familienfeindliche Reaktion der Aquacity in St. Pölten
"Der Trend zur Familie, zu mehr Familienfreundlichkeit, zeichnet sich immer mehr in der Tourismusbranche Österreichs ab", weiß die Landesvorsitzende des NÖ Familienbundes, LAbg. Marianne Lembacher, zu berichten. Das Land NÖ war und ist auf diesem Sektor einer der Vorreiter. Unter anderem auch mit dem Familienpass und den speziellen Angeboten für Familien.
"Wir sind enttäuscht und entsetzt über die Reaktion und die Aussagen der Geschäftsführung der Aquacity in St. Pölten. Unser Eltern-Kind-Zentrum "Kids & Co" bietet seit fast zwei Jahren spezielle Familienangebote in St. Pölten an und hat in keiner Weise mit diesen von Bäderchef Günther Kainz aufgezählten Problemen zu kämpfen. Abgesehen davon ist es auch immer eine Frage des Umgangs miteinander. Global-Aussagen wie "Da wird gelogen und betrogen" sprechen nicht unbedingt von sozialer Kompetenz und Familienfreundlichkeit. Ein Hallenbad - noch dazu ein so schönes wie in St. Pölten - ist eine wichtige Institution für Familien in NÖ. Hier sollte sowohl die Geschäftsführung als auch das Personal wissen, wo ihr Klientel liegt und wie kundenorientiertes Handeln funktioniert!", so die Geschäftsführerin des NÖ Familienbundes, Irene Bamberger.
Die Stadt St. Pölten sollte dringend überlegen, ob die Aquacity in guten Händen liegt. Denn schlussendlich will man sich ja auch weiterhin die Familienfreundlichkeit in St. Pölten auf die Fahnen heften.
"Wir als Familieninstitution in St. Pölten können die Reaktion der Geschäftsführung der Aquacity in keiner Weise nachvollziehen", schließt Bamberger.



